USC Heidelberg - D1 80:65
Niederlage beim ungeschlagenen Tabellenführer
Dieses Wochenende war für die gesamte Damenabteilung des BV Linkenheims der Auftritt beim Heidelberger USC angesagt; die Damen 1 mussten am Samstag ran, Damen 2 trafen am Sonntag auf fast die gleiche Mannschaft aus Heidelberg. Allzu groß dürften die Erwartungen der Damen 1 vor Spielbeginn nicht gewesen sein. Schließlich reiste man nicht mit der kompletten Mannschaft beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Heidelberg an. Schon zu Beginn der Partie hatte der BVL gegen eine aggressive Pressverteidigung zu kämpfen, wodurch der Spielaufbau sehr schwer viel und nur selten der Ball unfallfrei nach vorne gebracht werden konnte. So gerieten die Gäste direkt in einen Rückstand, dem erst nach einer Auszeit des Trainers entgegengewirkt werden konnte. Das erste Viertel musste mit 23 : 14 am die Heidelberginnen abgegeben werden. Doch im zweiten Viertel gelang es den Damen 1 aus Linkenheim immer besser, die Ganzfeldverteidigung des USC auszuspielen und mit leichten Körben zu punkten. Durch diese starke kämpferische Leistung bot sich nun auch den mitgereisten Fans ein attraktiver Damenbasketball. Das zweite Viertel ging an Linkenheim und bei einem Stand von 38 : 32 ging es in die Halbzeitpause. In der Pause versuchte der Linkenheimer Trainer, seiner Mannschaft klar zu machen, dass es an der Zeit war, den Gegner nicht nur zu ärgern, sondern das Spiel zu drehen und unter die eigene Kontrolle zu bringen. So startete Linkenheim aufgeweckt und erfolgreich ins dritte Viertel. Leider wurden nach ein paar Minuten mehrfach einfache Körbe auf Seiten des BVL verschenkt, wohingegen die Heidelberger weiter aufdrehten. Der enttäsuchende Stand nach dem dritten Viertel: 63 : 44. Das letzte Viertel hatte keine besonders spektakulären Spielelemente mehr. Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass sich die Damen des BVL trotz des nun deutlichen Rückstandes nicht aufgaben und weiter kämpften, bis zum Schlusspfiff. Die Belohnung: lediglich ein Rückstand von 15 Punkten zum 80 : 65. Was bleibt ist nach diesem Spiel die Frage: Soll man unglücklich sein, weil mehr drin gewesen wäre oder sich freuen weil es viel schlimmer hätte kommen können...
Für den BVL spielten: M. Delbé, V. Greif (4), S. Gruppe (11), K. Heger (1), K. Krätz (8), C. Müller-Reinartz (20), H. Riedlin, K. Sasnauskaite (19), C. Würth (2).
Aktualisiert (Montag, den 09. Februar 2009 um 15:36 Uhr)
